Ein Passfoto ist ein Gesichtsfoto, das in einer exakten Größe vor einem einfarbigen Hintergrund mit neutraler Mimik, offenen Augen, ohne Brille und mit sichtbaren Ohren gedruckt oder eingereicht wird. Behördliche Biometriesysteme gleichen es bei der Einreise mit Ihrem Gesicht ab — jede Dimension wird durchgesetzt, schon 2 mm Versatz können zur Ablehnung führen.

Bis vor Kurzem war der Standardweg ein 10–20 € Gang zu dm, Rossmann, einer Apotheke oder einem Passfoto-Automaten. Nichts davon ist mehr nötig. Ein Smartphone-Foto vor einer Küchenwand, ein kostenloser Hintergrundentferner und ein kostenloses Zuschneide-Tool erzeugen eine Datei, die dieselben Biometrieprüfungen besteht. Dieser Ratgeber erklärt das einmal für jedes Land — mit den exakten Maßen der wichtigsten Reiseziele.

Warum Zebra für Passfotos funktioniert

Passfotos brauchen vier Dinge, in dieser Reihenfolge: einen einfarbigen Hintergrund, einen präzisen Zuschnitt, gleichmäßige Beleuchtung und eine ausreichend kleine Datei für den Upload. Zebra ist ein kostenloser, browserbasierter Fotoeditor, der alle vier abdeckt:

  • Hintergrundentferner — die KI stellt das Motiv in 3–8 Sekunden frei und ersetzt den Hintergrund durch Reinweiß (#FFFFFF), UK-Grau (#D5D5D5) oder jeden anderen geforderten Hex-Wert. Ausgabe bis 4096×4096 Pixel, ohne Anmeldung.
  • Zuschneide-Tool — unterstützt Millimeter und Zoll, freie Seitenverhältnisse und feste Verhältnisse wie 35:45 (Schengen), 1:1 (USA/Indien) und 33:48 (China). Der Viewport zeigt die exakte Druckgröße.
  • Auto-Enhance — behebt die zwei häufigsten Selfie-Probleme: warmer Farbstich von Innenbeleuchtung und ungleichmäßige Belichtung im Gesicht. Dezent, nicht überpoliert — das Biometriesystem muss Sie wiedererkennen.
  • Bildkompressor — trifft exakte Dateigrößen zwischen 30 KB und 10 MB. US-Außenministerium braucht ≤10 MB, India Passport Seva ≤1024 KB, Schengen-Portale meist ≤240 KB.

Alles läuft im Browser. Kein Download, keine Anmeldung, keine Kosten pro Foto.

Passfoto-Vorgaben nach Land

Die folgenden Angaben stammen von der jeweils zuständigen Pass- oder Visumsbehörde. Prüfen Sie vor dem Druck immer die aktuelle Version, denn die Regeln werden gelegentlich verschärft (das Vereinigte Königreich wechselte 2018 von Weiß auf Hellgrau, die EU verbot 2016 Brillen).

LandGrößeHintergrundDPIKopfhöheDateigröße (digital)
USA2×2 Zoll (51×51 mm)Reinweiß600 DPI1–1 3/8 Zoll (25–35 mm)54 KB – 10 MB
Vereinigtes Königreich45×35 mmHellgrau oder Creme600 DPI29–34 mm50 KB – 10 MB
Schengen / EU35×45 mmReinweiß oder leicht gebrochenes Weiß600 DPI32–36 mm~240 KB max
Kanada50×70 mmReinweiß600 DPI31–36 mmNur Druck (kein Upload)
Indien51×51 mm (2×2 Zoll)Reinweiß300 DPI25–35 mm10–1024 KB
China33×48 mmReinweiß300 DPI28–33 mm40–120 KB
Australien35×45 mmReinweiß oder Hellgrau600 DPI32–36 mm≤10 MB JPG
Japan35×45 mmReinweiß oder Hellblau300 DPI32–36 mm≤2 MB
Brasilien50×70 mmReinweiß600 DPI35–45 mm≤2 MB

Die beiden größten Passfoto-Märkte — die USA (51×51 mm) und Schengen (35×45 mm) — decken die meisten Reisenden ab. Indien und China haben eigene Größen; prüfen Sie hier die Konsulatsseite für die genaue erwartete Pixelzahl im jeweiligen Upload-Portal.

Schritt für Schritt

Fünf Schritte. Zwei Minuten vom Selfie zur druckfertigen Datei.

1. Einfaches Selfie machen

Stellen Sie sich 1,5 Meter vor eine einfarbige Wand — weiße Rigipswand, geschlossene Tür, aufgehängtes Bettlaken, alles Einheitliche. Nutzen Sie gleichmäßiges Tageslicht von einem Fenster, sodass das Licht von vorne kommt (nicht von hinten, sonst entsteht eine Silhouette). Halten Sie das Smartphone auf Armlänge oder lassen Sie es jemand anderen auf Augenhöhe halten. Blick direkt in die Kamera. Neutrale Mimik. Mund geschlossen. Ohren sichtbar. Keine Brille. Kein Hut. Machen Sie drei oder vier Aufnahmen und nehmen Sie die schärfste.

Die Wand muss nicht weiß sein — Zebra entfernt den ursprünglichen Hintergrund unabhängig von Farbe oder Muster.

2. Hintergrund entfernen

Öffnen Sie zebra.tg/remove-bg im Browser. Ziehen Sie das Selfie hinein. Die KI stellt das Motiv in 3–8 Sekunden frei und zeigt das Ergebnis auf einem transparenten Schachbrettmuster. Wählen Sie die Hintergrundfarbe rechts im Panel: Weiß (#FFFFFF) für USA, Indien, Schengen, China, Australien, Brasilien, Japan; Hellgrau (#D5D5D5) für UK. Wurde eine Haarsträhne mit weggeschnitten, malen Sie sie mit dem Restore-Pinsel zurück — dauert ein paar Sekunden.

3. Auf exakte Passgröße zuschneiden

Öffnen Sie zebra.tg/crop und laden Sie das Foto mit ersetztem Hintergrund. Schalten Sie oben die Einheit auf Millimeter. Tragen Sie die Maße Ihres Landes aus der Tabelle ein (z. B. 35×45 mm für Schengen, 51×51 mm für USA). Das Zuschneide-Tool rastet auf dem Seitenverhältnis ein, und der Viewport entspricht jetzt der exakten Druckgröße. Zentrieren Sie das Gesicht im Zuschnittsrahmen: Die Schädeldecke sollte etwa 3–5 mm unter der Oberkante liegen, das Kinn 5–8 mm über der Unterkante. Die Augen liegen auf der oberen Drittel-Linie.

4. Belichtung und Hautton korrigieren

Lassen Sie die zugeschnittene Datei durch zebra.tg/auto-enhance laufen. Das gleicht die Belichtung aus, neutralisiert den warmen Farbstich von Innenraumlampen und hebt Schatten unter Augen und Kinn an. Biometrische Gesichtserkennung bevorzugt neutral weißabgeglichene Hauttöne gegenüber warmen, gelblichen — dieser Schritt erhöht also die Chance auf Annahme. Die Verbesserung ist dezent — Ihr Gesicht sieht weiterhin wie Ihr Gesicht aus.

5. Auf Upload-Größe komprimieren

Wenn Sie digital einreichen, schicken Sie die Datei durch zebra.tg/compress-image. Tragen Sie die Zielgröße aus der Tabelle ein — 240 KB für Schengen-Visa-Portale, 120 KB für chinesische Konsulate, 1024 KB für India Passport Seva. Der Kompressor trifft das Ziel mit qualitätsbalancierten JPG-Einstellungen. Smart-Rendering hält die sichtbare Qualität selbst bei 80 KB hoch.

Wenn Sie drucken, überspringen Sie diesen Schritt und exportieren in voller Auflösung. Die meisten Fotodrucker und Drogerien (dm, Rossmann) akzeptieren die Datei direkt vom Smartphone — das übliche Druckformat ist 10×15 cm (4×6 Zoll), darauf passen vier US-Passfotos oder sechs Schengen-Fotos pro Blatt.

Kopfgröße und Crop-Overlay

Der mit Abstand häufigste Ablehnungsgrund ist eine falsche Kopfgröße. Die Regeln sind präzise:

  • USA (51×51 mm Foto): Kopf von Kinn bis Scheitel 25–35 mm. Augen 28–35 mm über der Unterkante.
  • UK (45×35 mm Foto): Kopf 29–34 mm. Augen auf der mittigen vertikalen Achse. Schultern sichtbar.
  • Schengen (35×45 mm Foto): Kopf 32–36 mm. Augen 30–36 mm über der Unterkante.
  • Indien (51×51 mm Foto): Kopf 25–35 mm, das ganze Gesicht füllt 70–80 % des Bildausschnitts.
  • China (33×48 mm Foto): Kopf 28–33 mm. Stirn, Augen, Mund und Kinn müssen alle sichtbar sein.

Wurde das Selfie zu nah aufgenommen, ist der Kopf zu groß und der Zuschnitt schneidet Kinn oder Scheitel ab. Lieber neu aus größerem Abstand aufnehmen, statt das vorhandene Foto zu verkleinern — die Passsoftware erkennt Hochskalierung und markiert sie als Niedrigauflösungs-Einreichung.

Häufige Fehler, die zur Ablehnung führen

Das US-Außenministerium veröffentlicht monatlich Ablehnungs-Statistiken. Die häufigsten Gründe in der Reihenfolge:

  • Brille (28 % der Ablehnungen 2023). Abnehmen. Der mit Abstand häufigste Auslöser.
  • Schatten im Gesicht (19 %). Nur Frontlicht. Keine Deckenlampe direkt oberhalb. Kein seitliches Licht.
  • Nicht neutrale Mimik (14 %). Mund geschlossen. Kein zahnzeigendes Lächeln. Keine hochgezogenen Augenbrauen.
  • Falsche Kopfgröße (11 %). Zu klein oder zu groß im Rahmen. Crop-Overlay verwenden.
  • Hintergrund nicht einfarbig (9 %). Türrahmen, Wandecke, Vorhangmuster — alles abgelehnt. Hintergrund­entferner verwenden.
  • Haare über den Augen (7 %). Beide Augen müssen voll sichtbar sein. Haare zur Seite legen.
  • Filter oder Beauty-Effekt (5 %). Hautglättung, Augenvergrößerung oder Farbfilter führen zu Biometrie-Mismatch. Auto-Enhance verwenden, keine Instagram-Filter.
  • Falsches Format oder Größe (4 %). Fast überall ist JPG Pflicht. Mit dem Kompressor das Größenziel treffen.
  • Hut oder Schal verdeckt Gesicht (3 %). Religiöse Kopfbedeckungen sind erlaubt, wenn Stirn bis Kinn sichtbar sind. Sonnenbrillen, Basecaps und Bandanas nicht.

Zu Hause drucken, in der Drogerie oder digital einreichen

Drei Wege, sobald die Datei fertig ist:

  • Heimdrucker. In 600 DPI exportieren, auf Fotopapier drucken (10×15 cm ist das Standardformat). Die meisten Tintenstrahl-Fotodrucker erledigen das ohne Farbkalibrierung.
  • Drogerie / Automat. dm, Rossmann, Müller und Boots akzeptieren Passfoto-Dateien per Mobile-App oder USB. Kosten 8–15 € pro Bogen à vier Bilder. Das hochgeladene Foto umgeht die Kamera im Laden, sodass Beleuchtung und Zuschnitt von Zebra stammen.
  • Direkter digitaler Upload. US-Außenministerium (travel.state.gov), UK Passport Office (gov.uk/apply-renew-passport), India Passport Seva (passportindia.gov.in) und Schengen-Visa-Portale akzeptieren JPG-Uploads. Mit Zebras Kompressor auf das Größenlimit gehen und einreichen.

Häufige Fragen

Wie groß ist ein Passfoto?
Das hängt vom Land ab. Die USA nutzen 2×2 Zoll (51×51 mm). Großbritannien 45×35 mm. Schengen und die meisten EU-Länder 35×45 mm. Indien 51×51 mm. China 33×48 mm. Australien und Kanada 35×45 mm bzw. 50×70 mm. Prüfen Sie vor dem Druck immer die aktuelle Vorgabe der ausstellenden Behörde.
Welche DPI braucht ein Passfoto?
600 DPI ist der sichere Standardwert für den Druck, wie ihn das US-Außenministerium vorgibt. Für Online-Uploads reichen meist 300 DPI. Zebra exportiert die Datei in der Originalpixelzahl — stellen Sie im Drucker-Dialog auf 600 PPI ein oder laden Sie für digitale Einreichungen direkt hoch.
Kann ich auf einem Passfoto eine Brille tragen?
Nein. Die USA, das Vereinigte Königreich, die EU, Indien und die meisten anderen Länder haben Brillen für neue Passfotos zwischen 2016 und 2020 wegen Spiegelungen und Reflexionen verboten. Brille vor der Aufnahme absetzen. Religiöse Kopfbedeckungen sind in nahezu allen Jurisdiktionen weiterhin erlaubt, solange das gesamte Gesicht von Stirn bis Kinn sichtbar ist.
Darf ich auf einem Passfoto lächeln?
Eine neutrale, geschlossene Mimik ist fast überall vorgeschrieben. Die USA erlauben ein „natürliches Lächeln“, aber keine sichtbaren Zähne. Großbritannien, Schengen und die meisten EU-Mitgliedsstaaten verlangen eine vollständig neutrale Miene. Sichtbare Zähne führen zum Versagen der biometrischen Gesichtserkennung und das Foto wird abgelehnt.
Welche Hintergrundfarbe ist vorgeschrieben?
Reinweiß für die USA, Indien, Schengen, China, Australien und die meisten Länder. Hellgrau ist im Vereinigten Königreich vorgeschrieben (Creme oder gebrochenes Weiß wird vom Home Office abgelehnt). Zebras Hintergrundentferner ersetzt jeden Hintergrund mit einem Klick durch Reinweiß (#FFFFFF) oder einen eigenen Hex-Wert wie #D5D5D5 für britische Passfotos.
Welche Anforderung gilt für die Kopfgröße?
Die Kopfhöhe von Kinn bis Scheitel muss auf einem US-51×51-mm-Foto 1 Zoll bis 1 3/8 Zoll (25–35 mm), auf einem UK-Foto 29–34 mm und auf einem Schengen-Foto 32–36 mm betragen. Zebras Zuschneide-Tool zeigt ein Pass-Overlay, mit dem Sie den Kopf vor dem Export ausrichten können.
Wie aktuell muss das Foto sein?
In den letzten 6 Monaten aufgenommen für die USA, UK, Schengen, Indien und China. Wenn sich Ihr Aussehen deutlich verändert hat (Gewicht, Haarfarbe, Bart, Brille auf dem alten Foto), ist unabhängig vom Datum ein neues Foto nötig.
Kann ich ein Selfie verwenden?
Ja. Jedes Smartphone ab 2018 nimmt eine ausreichend hohe Auflösung auf (8+ MP hinten, 7+ MP vorn) für einen Passdruck. Wenn möglich die Hauptkamera verwenden — sie verzerrt weniger als die Frontkamera. Lassen Sie jemanden das Telefon auf Armlänge halten oder nutzen Sie den 2-Sekunden-Selbstauslöser.
Welches Dateigrößen-Limit gilt für den Upload?
US-Außenministerium: 54 KB bis 10 MB. UK HM Passport Office: 50 KB bis 10 MB. India Passport Seva: 10–1024 KB. Schengen-Visa-Portale: meist max. 240 KB. Prüfen Sie immer das jeweilige Portal — Zebras Kompressor trifft jedes Ziel zwischen 30 KB und dem Upload-Limit ohne sichtbaren Qualitätsverlust.